Hydraulikleitungen können unterschiedliche Anschlussarten aufweisen; man unterscheidet dabei in der Regel zwischen metrischen, zölligen, UNF- und Flanschverbindungen. Flansche und deren Komponenten werden dabei mit der Zielsetzung, möglichst alle Methoden der Verbindung von Hydraulikrohren, -schläuchen und -anschlüssen an einen industriellen Standard zu gewährleisten, eingesetzt. Jenseits eines Druckbereichs von 420 bar (6000 PSI) sinkt der Betriebsdruck bei Einsatz von herkömmlichen Einschraubverbindungen rapide, das Anzugsdrehmoment steigt deutlich an. Hydraulikleitungen mit Flanschverbindungen dagegen machen es möglich, auch größere Abmessungen für höhere Drücke mit einem annehmbaren Anzugsdrehmoment zu verbinden.