Das Erledigen von Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Gewinnung von Holz stehen, macht eine spezielle Ausrüstung unumgänglich. Die Wald- oder Forstarbeiter bereiten sich auf diese Aufgaben vor, indem sie eine Vielzahl von Hilfsmitteln zurechtlegen, die als Forstwerkzeuge und Zubehör bezeichnet werden. Diese Produkte sind so beschaffen, dass die verschiedenen körperlich anstrengenden Arbeitsgänge erleichtert werden können und sicherer ablaufen. Die Forstwerkzeuge werden von den Herstellern in zunehmendem Umfang mit ergonomischen Eigenschaften ausgestattet. Diese begünstigen eine gute Handhabbarkeit und einen rückenschonenden Einsatz. Bei manuellen Forstwerkzeugen finden viele physikalische Gesetze wie das Hebelgesetz Beachtung, um vor Ort effektiver vorgehen zu können.
Die Auswahl innerhalb der Forstwerkzeuge ist ansprechend.
Die Forstwerkzeuge zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und Robustheit aus. Damit Bäume mit Muskelkraft leichter gefällt werden können und das Wenden und Anheben von Holzstücken körperlich weniger belastend ist, werden die Sappies und Fällheber genutzt. Diese Erzeugnisse gehören zu den Universalwerkzeugen und zeichnen sich durch eine besonders große Hebelwirkung aus. Diese wird durch die extreme Länge der Halterungen gewährleistet. Damit die Äxte und Beile optimal schneiden, werden geeignete Schärfwerkzeuge verwendet. Schärfwerkzeuge gibt es für das Handschärfen und für das maschinelle Schärfen, das häufig bei Sägeketten notwendig ist. Bestandteile der Schärfwerkzeuge sind Rundfeilen, Feilengriff und Schärfgitter für das manuelle Sägekettenschärfen. Spalthammer, Beile und Äxte sind traditionelle Forstwerkzeuge, auf die trotz Werkzeuggeräten nicht verzichtet werden kann. Des Weiteren nutzen die Forstarbeiter und Holzfäller die kompakten Spaltkeile und Fällkeile, die in die Baumstämme hineingetrieben werden und die ein sogenanntes Nachsetzen ermöglichen. Extrem schlagfeste Werkstoffe wie Stahl oder Polyamid sind die Werkzeugmaterialien.