Glaswolle und Steinwolle werden als Dämmmaterial verwendet und allgemein als Mineralwolle bezeichnet. Diese ist nicht brennbar und wird beispielsweise zur Wärmedämmung genutzt. Die Wolle ist fast überall einsetzbar, z. B. im Keller bis hoch ins Dach, oder auch im Wohnungs- und Gewerbebau.
Zur Herstellung von Glaswolle werden die Grundstoffe Quarzsand, Soda und Kalkstein verwendet. Hinzu kommen dann etwa 60 bis 70% Altglas. Die Masse wird dann zu feinen Fasern geschleudert. Danach werden dem Dämmstoff ca. 7% Kunstharze hinzugegeben, welche als Binder funktionieren, um die Form und die Stabilität gewährleisten. Anschließend wird der Dämmstoff im Heißluftstrom ausgehärtet und somit entsteht der Dämmstoff.
Glaswolle als Dämmstoff
. Wie schon erwähnt, ist das Dämmprodukt vielseitig einsetzbar. Beispielsweise für
, - die Decke
, - die Wand
. An der Decke ist es üblich, die Glaswolle als Trittschalldämmung zu nutzen. Anders im Dach, hier wird es beispielsweise als Zwischensparren- und Aufsparrendämmung genutzt. Bei der Zwischensparrendämmung wird der Raum zwischen den Sparren mit Mineralwolle ausgefüllt und anschließend eine Dampfsperre angebracht.
Vorteile und Nachteile von Glaswolle
. Der Dämmstoff ist leicht zu verarbeiten, doch dies hat auch die entsprechenden Gründe. Das Material ist nicht brennbar und außerdem gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer resistent.
Doch die Mineralwolle hat auch gewisse Nachteile. Beispielsweise kann sie keine Feuchtigkeit aufnehmen, hat also eine sehr geringe Wasserspeicherfähigkeit. Somit wird durch Feuchte die Dämmfähigkeit stark herabgesetzt. Dafür besitzt die Glaswolle aber eine sehr gute Wasserleitfähigkeit.
Einbau
von Glaswolle. Der Einbau des Dämmmaterials kann man durchaus selbst in die Hand nehmen, wenn man sich vorher einigermaßen informiert hat. Des Weiteren ist es äußerst hilfreich, sich von einem Fachmann kompetent beraten zu lassen. Dieser kann Ihnen mit Sicherheit auch wertvolle Tipps zum Thema Glaswolle, Eigenschaften, Material und auch zum Einbau der Mineralwolle geben. Entsprechende Fachunternehmen sind auf diesen Seiten übersichtlich aufgeführt. Sie lassen sich nach „Beste Ergebnisse“, Alphabet oder Postleitzahl sortieren. An den Kürzeln erkennen Sie, ob es sich um Hersteller (HS), Dienstleister (DL), Händler (HL) oder Großhändler (GH) handelt.