Als Gleisbaumaschine gilt jegliches Vehikel und jegliches Gerät, das beim Neubau bzw. der Erhaltung von Gleisbetten verwendet wird. Folgende Gleisbaumaschinen sind die wichtigsten: - Schienenschleif-, Schienenhobel- und Schienenfräsmaschinen, - Bettungsreinigungsmaschinen, - Gleis- und Weichenstopfmaschinen, - Profilierungsmaschinen, - Gleis- und Brückenbaukräne, - Schwellenbohrmaschinen. Für jeden Arbeitsschritt die richtige Gleisbaumaschine. Bei der Neuverlegung und auch der Ausbesserung von Schienen und dem dazugehörigen Gleisbett sind viele verschiedene Arbeitsschritte erforderlich. Neben dem grundlegenden Befestigen von Schienen müssen diese mit einer besonderen Gleisbaumaschine oftmals noch geschliffen, gebohrt oder getrennt werden. Andere Gleisbaumaschinen dienen beispielsweise dazu, unter den Schienen die sogenannten Holzschwellen zu installieren. Auch beim sogenannten Stopfen (Unterlegen der besagten Schwellen mit Schotter) kommen spezialisierte Gleisbaumaschinen zum Einsatz. Sonderfälle: Messgeräte und Transportwagen. Einen besonderen Status im Gebiet der Gleisbaumaschinen nehmen Messgeräte und Transportwagen ein. Ein Messgerät ist keine Gleisbaumaschine im eigentlichen Sinne, ist aber im Rahmen des Arbeitsprozesses dennoch unabdingbar, da es unter anderem die Lage der verlegten Schienen und eventuelle Flächenunebenheiten ermittelt. Ähnliches gilt für den Transportwagen. Dies ist ein speziell beschaffener Wagen, der auf den Gleisen diverse Materialien und Teile von einer anderen Gleisbaumaschine befördert. Der professionelle Umgang mit einer Gleisbaumaschine. Da bei Gleisbauarbeiten Genauigkeit und Fachkenntnis von größter Bedeutung sind, sollte ausschließlich fachlich geschultes Personal mit den Gleisbaumaschinen arbeiten. Um die Kosten und die Zeit, die in Gleisbauarbeiten investiert werden, möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten meist mit mehreren Hundert Meter langen Gleisbauzügen erledigt.