Elektrostatische Kondensatoren

Elektrostatische Kondensatoren

Elektrostatischer Kondensator als passiver Energiespeicher

Ein elektrostatischer Kondensator dient zur Speicherung von elektrischer Energie bzw. elektrischer Ladung. Das Aufladen des Kondensators erfolgt, indem dieses passive Bauteil in einen Stromkreis integriert und somit unter Spannung gesetzt wird. Der Hauptverwendungsgrund für einen Kondensator ist seine Fähigkeit zur fokussierten und starken Abgabe von Ladung, die zum Beispiel für das Blitzlicht einer Kamera benötigt wird.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Kondensatoren

Grundsätzlich besteht der elektrostatische Kondensator aus zwei Metallplatten, die als Pole dienen, und einem Dielektrikum, z. B. aus Keramik, dass die beiden Pole voneinander trennt. Die eine Metallplate lädt sich mit negativer Spannung auf, während die andere Platte positive Spannung aufnimmt. Die Höhe der Spannung ist auf beiden Seiten identisch.
Aufgrund der schwachen Leitfähigkeit des Dielektrikums kommt es zur Bildung eines elektrischen Feldes. Dieses nimmt die Ladungsenergie auf und speichert diese statisch, worin sich auch der Name des Kondensators begründet.
Kondensatoren sind in nahezu allen elektrischen Geräten verbaut. Die wichtigsten Nutzungsgründe für einen Kondensator sind:

• die Umwandlung von Wechselspannung in Gleichspannung,
• die Bereitstellung von kurzen, starken Spannungsentladungen.

Im Gegensatz zu einem Akkumulator weisen Kondensatoren eine geringere Energiedichte auf. Dafür ist jedoch die Leistungsdichte erheblich höher. So kann kurzfristig eine sehr hohe Menge an Energie abgegeben werden. Dies ist z. B. wichtig bei der Zündung eines Pkw. Die Technik des Kondensators findet ebenfalls Anwendung bei der Speicherung von Informationen auf sogenannten Flash-Datenträgern.